Über Waschtests, Stoffe die fusseln und die Farbe verlieren

In letzter Zeit lese ich immer wieder, daß einige Näherinnen Probleme mit Jereystoffen haben, die nach ein paar mal Waschen schon fusseln und verblassen. Was natürlich ärgerlich ist.

Textildruck ist nicht gleich Textildruck. Wenn es etwas gibt, das ich von Jenny von ZNOK gelernt habe, dann ist es ihr Umgang mit Qualität. In diesem Punkt ist sie mein großes Vorbild. Es geht bei ihr nichts über den Ladentisch das nicht 100% ok ist. Auch wenn sie eine gesamte Kollektion einstampfen muß um dem gerecht zu werden.

Wir als Stoffprinzessin möchten natürlich keine unzufriedenen Kunden haben. Viele wünschen sich, daß wir unser Sortiment erweitern. Und das wünschen wir uns natürlich auch. Aber wir sind bei der Auswahl unserer Stoffe meistens sehr penibel. Kenne ich einen Stoffhersteller und dessen Qualität nicht, bestelle ich erst einen Probemeter, den ich wasche. Ich wasche und wasche und wasche ihn. Jeden Waschgang markiere ich mit einem Permanentmarker. Und so kann es sein, daß ein Stoff, obwohl das Design „must-have“ schreit, doch nicht bei uns im Regal landet. Und glaubt mir, das ist oft eine sehr harte Entscheidung für mich.

Bei unseren eigenproduzierten Streifenjerseys ist es ähnlich. Bevor wir überhaupt dran dachten unsere ersten Streifen zu verkaufen, haben wir getestet. Und als ich merkte, daß der Stoff hält was wir versprechen wollen, war ich der glücklichste Mensch der Welt.

Unsere Wahl fiel deshalb auf im Garn gefärbte Streifenjerseys (yarn-dyed d.h. das Garn wird vor dem Stricken des Stoffes gefärbt. Alternativ werden Stoffe plain-dyed d.h. nach dem Stricken im ganzen Stück) weil die Farbe so länger intensiv erhalten bleibt. Bei einem bedruckten Jersey ist dies nicht so einfach, auf jeden Fall muß man darauf achten das sogenannte reaktive Druckverfahren zu wählen.

Es gibt einige Gründe warum wir unseren Produzenten wechseln sollten, zum Beispiel Umgang mit Reklamationen, Preis etc. Aber es gibt genau einen Grund warum wir es nicht tun: die Qualität.

Auf dem Bild hier unten habe ich links ein neues, ungewaschenes Stück unserer neuesten Streifen pink/rot auf meine Hose aus unseren ersten Streifen pink/grün gelegt. Da es dasselbe Pink ist, kann man sehen, daß die Farbe nur minimal heller geworden ist. Keine Fusseln, keine Waschspuren! Nach 1 Jahr und ca 40 Waschgängen.

Unser Jersey im Vergleich nach 1 Jahr – links neu, rechts nach ca 40 Wäschen

Und wisst ihr was? Es ist so schön, das Gefühl. Das Gefühl der Gewissheit, daß unsere Kunden zufrieden sind. Daß jeder, der ein Paket von uns bekommt, garantiert nicht enttäuscht sein wird!

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Die E-bookerei

Zuerst habe ich das mit den E-Books nicht ganz verstanden. Warum da alle so geil drauf sind. Aber nachdem ich nun mal eins in „Händen“ hatte blicke ich langsam durch.

Es ist eine tolle Art Nähen zu lernen! Was ich mir aus youtube, Blogs und Anleitungen in Büchern zusammengesucht habe wird dir in einem E-Book auf dem Silberteller serviert.

Klimperkleinfreilogo

Stoffprinzessin Streifenjersey „Blue Sky“

RegenbogenKlimperkleinlogo

Stoffprinzessin Regenbogenjersey

Diese beiden Kleider habe ich nach dem E-Book „Trägerkleid“ von Klimperklein genäht. UND ich habe was dazu gelernt 😀

 

Näh-wahn LAN

Ich bin im Rausch! Im Näh-Wahn LAN Rausch 😀

Vor einigen Monaten habe ich mir in den Kopf gesetzt ein Nähtreffen zu organisieren. Einige Mädels aus einer (geheimen) kleinen österreichischen Facebook Gruppe waren sofort dabei. Ich habe ein super Haus samt Garten zur Miete gefunden und letztes Wochenende war es dann soweit. Mit Nähmaschinen, Stoffen, Zubehör, Kuchen und Wein sind wir angerückt und haben 2 Tage und 1 Nacht genäht und gequatscht was das Zeug hält.

Fazit: das nächste Wochenende ist schon in Planung 🙂 Es war einfach noch viel besser als ich mir erträumt habe. Die meisten von uns haben sich vorher nur virtuell gekannt aber wir wurden sofort warm miteinander. Es war einfach alles perfekt! Ihr seht ich bin im Rausch 😉

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Ein Werk habe ich schon fotografiert, weitere folgen noch. Eine Kurzarm Version der Acedia von erbsünde aus dem Digitaldruck Jersey den ich im Shop bei der Stoffprinzessin hab. Ein Auftrag meiner Mama 🙂

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Das Wort zum Fashion Revolution Day

Heute ist Fashion Revolution. Motto: Who made your clothes? We believe in a fashion industry that values people, the environment, creativity and profit in equal measure. Tragt eure Kleidung mit der Innenseite nach Außen und fragt danach wer eure Kleidung hergestellt hat.

Die letzten Tage hat mich eine Diskussion auf Facebook nicht losgelassen. Die Frage war eigentlich ganz harmlos und simpel: „Wieviel Meter Stoff kaufst du wenn dir ein Stoff „über den Weg läuft“ und gefällt, du aber noch nicht genau weiß wofür du ihn verwenden willst?“ Die Antworten waren genauso simpel und einleuchtend, wie etwa „1-1,5m wenn´s für mich ist und 0,5m wenn´s fürs Kind sein soll“ etc Und dann war diese eine Antwort die mir nicht aus dem Kopf wollte: „Kommt auf den Preis an, meistens 1m, wenn besonders guenstig u sensationell auch mal 2m, aber was ist schon billig u genial? 😉 Und bei besonders teuren, hochwertigen, die ich aber uuuuunbedingt haben muss, nehm ich 0,7m, da geht sich genau ein Shirt fuer mich aus“. 

Und so funktioniert es ja. Unser Gehirn sagt, wenn etwas günstig zu haben ist können wir beruhigt kaufen, auch mehr als wir brauchen. Ohne schlechtes Gewissen.

Eine andere, sehr häufig gestellte, Frage ist: „Wo bekomme ich Stoffe zu humanen Preisen?“ Ich nehme an die FragestellerIn meint einen für den Kunden humanen Preis. Kaum jemand von uns reagiert darauf, denn wir wollen ja alle schöne Stoffe um wenig Geld. Wäre diese Frage jedoch im Bezug auf den Bekleidungshandel gefallen, würden wir uns schämen. Keiner will so recht zugeben, daß er schon mal bei einem Bekleidungsdiscounter eingekauft hat. Denn das würde dann so lauten: „Wo bekomme ich ein T-Shirt her, daß so billig wie möglich produziert wurde, so daß ich mir gleich 3 kaufen kann obwohl ich nur 1 brauche?“

Teuer ist aber nicht gleich besser. So viel wissen wir auch. Es ist für Konsumenten (und auch für Firmen) oft unmöglich festzustellen unter welchen Bedingungen produziert und gehandelt wird. Aber eins können wir leicht: weniger und bewusster konsumieren. Nicht zu kaufen weil es billig ist, sondern das zu kaufen was wir wollen und uns wirklich gefällt, in der Menge die wir brauchen.

 

Die Plotterei

Ich habe schon im Jahr 2008 angefangen von einem Plotter zu träumen. Aber eben nur geträumt. Das war irgendwie so weit weg und ein Ding das ich, so glaubte ich, niemals beherrschen geschweige denn besitzen würde. Und dann brach das Plotterfieber aus. Um so ein Ding kommt man ja kaum herum zur Zeit. Überall wird geplottert und talentierte Designer entwerfen Motive.

Es war also soweit, ich wurde Plotterbesitzerin. Wie soll man sagen? Vielleicht so… das lustigste und zugleich teuerste Gadget der Nähbranche. Und so wirklich notwendig ist es ja auch nicht. Ein verdammt lustiges Spielzeug halt.

Was mir vorher noch nicht so bewußt war ist, daß sich unsere Streifenstoffe so was von optimal beplottern lassen. Auf einem gemusterten Stoff ein Motiv zu Plottern verlangt viel Fingerspitzengefühl und auf einem unifarbenen Stoff ist es unter Umständen doch ein bisschen zu fad. Aber auf breiten Streifen – super!

STreifenjersey Plotter Stoffprinzessin

Blockstreifen Jersey Silhouette

Ich habe mir den kleinen Plotter von Silhouette gekauft, den Portrait. Der schneidet bis A4 Größe. Das reicht mir erstmal 🙂

Als nächstes muß ich mir unbedingt das Freebie von Frl Päng von Bunte Knete holen. Ich werde mir den Skull auf ein schwarz/weiß gestreiftes Shirt Plottern dachte ich. Wer mehr über das Plottern an sich erfahren will, Frl Päng hat hier eine super Zusammenfassung geschrieben.

Plotter Freebie

Frl Päng macht ja so schöne Sachen damit. Heute zeigt sie auf ihrem Blog ein Shirt aus unserem Bambus Fleece. Das ist voll mein Stil. Daumen hoch!

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Cake Patterns

Vor ein paar Wochen bin ich über die Schnittmuster von Cake Patterns gestolpert und war gleich verliebt. Schnittmuster im Vintagestil, für Jersey Stoffe und dann noch so schön verpackt und illustriert. Zum Testen habe ich mir das Muster für das Kleid Tiramisu besorgt. Wunderbar geeignet für Streifenstoffe. Meine Schwester mußte als Muse herhalten, ich persönlich kann leider Kleider sehr schlecht tragen.

Das Kleid war sehr leicht zu nähen und auch für das raffinierte Ausschneiden der Streifen waren Hilfslinien am Muster. Meine Mama will jetzt auch unbedingt eins.

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Für den Shop habe ich jetzt außer Tiramisu auch das Kleid Red Velvet und die Leggings Espresso geordert. Die Leggings will ich als nächstes probieren, das Schnittmuster ist ein sogenanntes RIFF Muster: man erstellt anhand der eigenen Maße die perfekt sitzende Leggings. Klingt ja vielversprechend!

Auch bei den Kleidern hält man sich an die eigenen Maße. Oberbrustweite, Cup-Größe und Taillenumfang bilden das Gerüst. Ich muß sagen, bei dem Tiramisu Kleid für meine Schwester hat es wirklich funktioniert. Ich werde mal schauen ob ich meine Mutter für ein Red Velvet begeistern kann!

CakeNewsletter

Ich bin dein Fan

Die Stoffprinzessin hat schon Fans. Ja, ja. Und damit meine ich nicht die Facebook Fans, sondern richtig Richtige. Von denen ich Fanpost bekomme. Darin ist von Liebe auf den ersten Blick und ewiger Treue und so die Rede.

Kristina zum Beispiel. Sie hat einfach so, ohne Hintergedanken, bei der Stoffprinzessin ein bisschen Stoff bestellt. Und dann war es um sie geschehen. Seitdem ist sie bekennender Fan, mußte nochmal eine Bestellung nachschießen, schreibt in ihrem Blog die schönsten Dinge, gesteht mir per Mail ihre innige Liebe und schickt als Beweis sogar Fotos. Da wird auch das standhafte Herz einer Prinzessin schwach.

KRISTINA – ich bin dein Fan!

Gulatürkis:grün

Das Schnittmuster ist die Gula von erbsünde, der Stoff ist wunderbar weicher Jersey von der Stoffprinzessin.

cPicMonkey Collage

Ein breit gestreifter Jersey in grün und pink von der Stoffprinzessin.

tigergarden

Krankheiten, Stoffe und Messen

Mein Gott war mir dieser Jänner unsympathisch. Warm, aber unsympathisch. Ich glaube, ich war insgesamt ganze 6 Tage gesund und frei von diversen Symptomen. Und and diesen war dann entweder Mann oder Kind krank. Aber jetzt ist das Monat rum und wir haben Februar, ein wesentlich sympathischer Monat. Zwar ist es kalt, aber ich habe bald Geburtstag.

Ich habe es trotzdem geschafft viele Stoffe zu sichten, einige zu bestellen und auch schon ein paar davon erhalten. Gestern haben wir uns dann nach München aufgemacht um auf der Munich Fabric Start noch mehr Stoffe zu sichten. Ich habe nicht in meinen wildesten Träumen gewagt zu denken, daß es so viel Digital Print auf dieser Welt gibt. Wir werden im Frühjahr 2015 davon überrannt werden, ich sag´s euch. (darf man sowas eigentlich ausplaudern? oder sind solche Erkenntnisse einer Fachmesse womöglich „Branchengeheimnis“?) Vergesst die NSA oder die Bedrohung aus dem nahen Osten. Die Gefahr der Zivilisation lautet „Digital Print“ (verschärfte Form: Digital Animal Print).

*Lach* Scherz beiseite. Ich steh ja auf Digital Print aber das war dann echt zu viel des guten. Meine Augen wollten nach 3 Stunden keine Stoffe mehr sehen. Fazit: der Ausflug hat sich auf jeden Fall in vielerlei Hinsicht gelohnt. Hier 2 Schnappschüsse.

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Mein Adventskalenderbeitrag bei Applytree

Die stressige Adventszeit ist vorbei und ich hoffe ihr könnt ein bisschen entspannen. Bei mir ist alles Roger. Ich kopier hier mal meinen Beitrag zum Adventskalender bei Applytree, am 14.Dezember war ich dran. Viel Spaß beim Nachmachen!

Hallo, ich heiße mit bürgerlichem Namen Sara, geboren in Schweden, aufgewachsen in Österreich, 36 Jahre alt, verheiratet, einen 8-jährigen Sohn und wohnhaft außerhalb Wiens.
Seit ca 6 Jahren bin ich aufgrund einer chronischen Muskelerkrankungen auf den elektrischen Rollstuhl angewiesen. Da es fast unmöglich ist Kleidung von der Stange zu finden, die den funktionellen Ansprüchen entspricht, habe ich angefangen auch mir Kleidung zu nähen, und nicht nur meinem Sohn. Mittlerweile nähe ich meine komplette Garderobe selbst. Da es im Rollstuhl viel angenehmer ist „weiche“ Kleidung zu tragen, vernähe ich für Kleidung eigentlich nur Jersey. Über das world wide web habe ich dann mal einen breit gestreiften Baumwolljersey erstanden und dachte „JA! Sowas will ich!“. Weich und dick und kuschelig, griffig und bunt! Durch Glück und Detektivarbeit habe ich den Hersteller ausfindig gemacht und konnte nicht anders als mir eigene Streifen produzieren zu lassen. Da ich niemals die erforderliche Mindestbestellmenge selber vernähen kann, müsst ihr mir helfen, es gibt sie im Webshop stoffprinzessin.at, den ich und mein Mann Daniel betreiben, zu kaufen.
Generell bin ich ja ein Verfechter des DIY  – und ein großer Verehrer der Grand Dame des DIY: Vivienne Westwood. Schnittmuster sind ja schön und gut, und oft auch unentbehrlich wenn´s an Schneidern geht. Aber kochen wir wirklich alle gerne streng nach Rezept?! Ist doch sooo langweilig. Jersey als Material erfordert zwar Erfahrung beim Verarbeiten, im Gegenzug verzeiht er uns jedoch so einige Fehler, die später nicht weiter auffallen. Also, ran ans Zeug – nur keine Scheu!
Heute wollte ich mal ein bisschen mit Streifen spielen! Habt ihr Lust? Ich zeige euch wie ich dieses Shirtkleid/Fledermaustop für meine Mama genäht habe.
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Ich habe ein Schnittmuster aus der ersten Ausgabe von „CUT – Leute machen Kleider“ verwendet, ihr könnt dieses Streifenspiel aber mit jedem beliebigen Shirt-Schnittmuster, das ihr zu Hause habt und gerne verwendet, machen. Fledermaustops haben den Vorteil, daß ihr nur 1 Vorderteil und 1 Rückenteil habt. Ihr könnt auch anhand eines gekauften Shirts euren eigenen Schnitt machen indem ihr das Shirt, wie auf dem Bild gezeigt, der Länge nach mittig faltet und auf den im Stoffbruch liegenden Stoff legt. Da ihr wisst wie das Shirt sitzt, könnt ihr leicht Ärmellänge und Weite selber designen. Wie schon gesagt – traut euch ruhig!
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Ich habe den Halsausschnitt vorne und hinten gleich tief ausgeschnitten. Später kommt da noch ein Bündchen dran.
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Wichtig für das spätere Streifenspiel ist, daß der Schnitt von ca Unterbrusthöhe gerade hinunter verläuft: nicht tailliert und nicht ausgestellt. Jetzt schneidet ihr das Vorderteil aus und legt es als Vorlage nochmal auf den Stoff im Stoffbruch und schneidet ein identes 2.Teil aus. (Stoffverbrauch je nach gewünschter Länge des Shirts 1,5-2m)
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Dann legt ihr Vorder- und Hinterteil entweder rechts auf rechts oder links auf links aufeinander. Das ist sehr wichtig sonst funktioniert das mit den Streifen nicht! Also rechts auf rechts oder links auf links. Jetzt messt ihr die untere Breite (Balken B auf dem Bild). Genauso lang wie B ist muß jetzt A werden, sodaß ein rechtwinkeliges Dreieck entsteht, ein halbes Quadrat. Und jetzt schneidet ihr das Dreieck ab, entlang des Massstabs am Bild. Vorderteil und Hinterteil liegen aufeinander, ihr schneidet also durch beide Lagen und habt jetzt 2 Dreiecke. Jetzt passt das Dreieck vom Vorderteil mit den Streifen von oben nach unten auf das Hinterteil und umgekehrt. Und so näht ihr die Dreiecke mit der Overlock oder Overlockstich an der normalen Nähmaschine wieder an. Ich habe die Naht mit 3-fach Geradstich (oder einem anderen Stretchstich oder Covernaht) von rechts abgesteppt. Jetzt habt ihr wieder 2 Teile, ein Vorder- und ein Hinterteil. Das Bild ist ganz schrecklich, aber Winterdunkelheit und begrenzte Zeit tagsüber zu fotografieren herrschen zur Zeit einfach vor.
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Für einen Gummitunnel je einen Streifen vom Stoff der ca 2 cm breiter ist als der Gummi auf die linken Seiten ca 50 cm unter dem Halsausschnitt stecken und mit einem Stretchstich festnähen. (Stoff für Tunnel muß nicht versäubert werden, Jersey franst nicht aus)
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Gummi mit Hilfe einer Sicherheitsnadel durch den Tunnel fädeln und an beiden Seiten mit einer Stecknadel fixieren. Dazwischen rafft sich nun der Stoff leicht.
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Vorder- und Hinterteil rechts auf rechts legen und mit der Overlock zuerst die Seitennähte schließen (darauf achten daß Gummi auf Gummi liegt). Dann die Schulternähte schließen. Für den Halsausschnitt passenden Bündchenstoff (ca 5-6 cm breit mal Länge des gesamten Halsausschnittes minus 20-25%) schneiden und rechts auf rechts zu einem Ring zusammennähen. Bündchen links auf links doppelt falten und so anstecken daß er gleichmäßig gedehnt wird, dann annähen. Eventuell absteppen. Ärmel und unteren Abschluss säumen.
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Auf ins Wochenende

Das war ja vielleicht mal eine Woche! Ich brauch Weihnachtsferien bitte! Wir zählen schon die Tage…

Anfang der Woche sind 2 neue Jerseys gekommen worauf viele Bestellungen folgten (was ja sehr schön ist!) und jetzt bin ich fix und fertig. Aber der 15. naht und ich muß heute vormittag noch das ganze Steuerklumpert machen bevor ich am Nachmittag Schwester und Nichte treffen werde, die mal wieder im Lande weilen 🙂

Ich habe euch noch gar nicht das Kartenetui gezeigt, das ich letzte Woche nach der Anleitung von Grinsestern genäht habe. Ist toll geworden, nur habe ich mir damit eingebrockt, daß die SchwieMu jetzt so eins zu Weihnachten will. Isch habe keieieiene Zeit! Aber dann wird es halt ein Geburtstagsgeschenk, der kommt eh bald.

Jetzt gehe ich mal in mich und atme tief durch. Euch ein schönes Wochenende!

Retrostoff Graziela